Mit dem Motorrad zum TÜV

Nicht nur Autos müssen in Deutschland regelmäßig zum TÜV, sondern alle zulassungspflichtigen Kraftfahrzeuge und Anhänger unterliegen der regelmäßigen Sicherheitskontrolle. 

Auch Motorräder müssen alle zwei Jahre durchgecheckt werden und als Besitzer kann man sich durchaus auf die Prüfung vorbereiten.

Checkliste für den Motorrad-TÜV

Einige Funktionen, die bei der Hauptuntersuchung garantiert geprüft werden, lassen sich bereits vorab checken. In der Regel werden zuerst allgemeine Funktionen überprüft:

• Rückspiegelkontrolle

• Funktionsprüfung Tachometer und Lenkradschloss

• Übereinstimmung von Fahrzeug und Papieren

• Licht- und Kontrollleuchten-Prüfung

• Batteriecheck

Bei diesen Punkten kann jeder Biker dafür sorgen, dass hier keine Probleme entstehen. Des Weiteren folgen dann Überprüfungen in folgenden Bereichen des Bikes:

• Lenkung

• Bremsen

• Räder und Reifen

• Rahmen, Antrieb, Fahrwerk

• Abgas- Geräuschverhalten

Hier sollte ein Kenner einen Blick vorab auf das Bike werfen, damit der Prüfer keine negativen Punkte finden kann. Bastler können auch einen hilfreichen TÜV – Ratgeber nutzen, denn in den kleinen Werken werden viele versteckte Schwachstellen aufgeführt, die sich gut vor dem Termin beim Prüfer durchchecken lassen.

Neue Regeln beim TÜV

Seit Juli 2012 gelten einige neue Regeln beim TÜV und das Überziehen beim Termin kann nun richtig Geld kosten. Ein einheitlicher Mangelbaum wurde eingeführt und im Prüfbericht werden eindeutige Beschreibungen vermerkt. Eine Probefahrt gehört nun dazu und auch die elektronischen Assistenzsysteme werden nun vom TÜV überprüft. Außerdem gibt es keine Rückdatierung mehr und wer erst im August zum TÜV fuhr, obwohl er schon im Juli fällig gewesen wäre, bekommt die Plakette nun für volle zwei Jahre und nicht wie früher rückdatiert. Damit das nicht zu einer Einladung für TÜV-Muffel wird, müssen die Fahrzeuge zu einer vertieften Prüfung, wenn der Termin um mehr als zwei Monate überschritten wurde. Dabei werden Schläuche und Verbindungen noch gründlicher kontrolliert und sogar Knickprüfungen werden vorgenommen. Außerdem kostet die vertiefte Prüfung rund 20 Prozent mehr als der reguläre TÜV.

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